Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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ACHTUNG: Falsche Polizisten

Polizeidienstausweis
ACHTUNG: Falsche Polizisten
WARNUNG: Angebliche Polizisten fordern am Telefon Auskunft über Wertsachen. In einigen Fällen klingelten sie auch an Haustüren und wollten Bargeld vermeintlich untersuchen oder sicherstellen. Wir raten: Lassen Sie sich den Polizeidienstausweis zeigen und rufen sie den Notruf 110 an.

Die Täter haben hauptsächlich Seniorinnen und Senioren im Blick. Sie geben sich seriös und erfragen beispielsweise, ob sich in der Wohnung Bargeld, Sparbücher oder Schmuck befinden. In einigen Fällen erwähnten sie Ermittlungen wegen Einbruch, Betrug oder anderer Eigentumsdelikte und forderten die Angerufenen auf, Stillschweigen über die Telefonate zu bewahren. Zudem kündigten sie das Eintreffen eines Polizisten an, der die Wertsachen entgegennehmen würde.

Bei persönlichem Erscheinen tragen sie Kleidung, die den Anschein einer Uniform erwecken soll, und haben es auf die Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen abgesehen, um diese zu untersuchen oder sicherzustellen.

 

Die Polizei rät

Zum Schutz vor dieser Masche appelliert die Bonner Polizei:

  • Seien Sie am Telefon aufmerksam!
     
  • Lassen Sie sich bei persönlichem Kontakt den Polizeidienstausweis zeigen.

  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Machen Sie keine Angaben zu Wertsachen in Ihrer Wohnung und geben Sie keine Wertsachen heraus.

  • Erfragen Sie bei einem Anruf eines angeblichen Polizei- oder Kriminalbeamten Name und Dienststelle und informieren Sie sich selbst durch einen Rückruf bei der Polizei unter der Notrufnummer 110.

  • Lassen Sie sich dabei nicht durch die im Display angezeigte Rufnummer des Anrufers irritieren.

  • Benachrichtigen Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

 

Polizisten weisen sich aus

Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Dienstkleidung sind grundsätzlich durch ihre Uniform ausgewiesen.
Auf Verlangen ist der Polizeidienstausweis vorzuzeigen. Name sowie die Dienststelle müssen angegeben werden, wenn dadurch die Amtshandlung nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Bei der Dienstausübung in ziviler Kleidung ist der Polizeidienstausweis unaufgefordert vorzuzeigen.
Kriminalbeamtinnen und -beamte besitzen darüber hinaus eine persönliche Kriminaldienstmarke mit individueller Nummer.

Durch tastbare Merkmale in Braille-Schrift können auch blinde Bürgerinnen und Bürger einen Polizeiausweis identifizieren und feststellen, ob ein Polizeibeamter oder ein Betrüger vor ihnen steht.

Der aktuelle Polizeidienstausweis in Scheckkartenformat weist Sicherheitsmerkmale wie die so genannte "Guilloche" mit "Irisübergang" auf. Die "Guilloche" ist ein kaum reproduzierbares Muster aus ineinander verschlungenen Linien, deren Beginn und Ende im Nachhinein nicht mehr berechnet werden kann.

Auch das zweite Echtheits-Merkmal, der "Irisübergang", bei dem Farben fließend ineinander übergehen, kann selbst mit modernster Scanner-, Laser-, oder Farbkopierer-Technik nicht nachgeahmt werden.

Die Ausweise sind zusätzlich mit Spezialfolie überzogen. Das Fälschen von Dienstausweisen der Polizei NRW ist somit wesentlich erschwert.

 

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110