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Aktion Licht "Sehen und gesehen werden"

Lichtkontrolle an Schulen
Aktion Licht "Sehen und gesehen werden"
Im November haben wir wieder an mehreren weiterführenden Schulen Fahrräder auf ihre Verkehrstauglichkeit hin überprüft. Gemeinsam mit Lehrern und Eltern nahmen wir die Beleuchtungseinrichtungen unter die Lupe. Zudem nahmen mehrere hundert Kinder der Jahrgangsstufe 5 an unserer Präventionskampagne teil.

Natürlich nutzten wir die lange Dunkelheit und waren sehr früh vor Ort. Trotz winterlicher Witterungsbedingungen waren 480 Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrrad zur Schule gekommen.

An allen Kontrollen war neben den Schulleitungen und einigen Eltern auch ein Vertreter des ADFC beteiligt, der bei Bedarf kleinere Mängel vor Ort reparierte. So konnten nicht nur die 343 Kinder, deren Fahrräder voll funktionstüchtig waren, nach Unterrichtsende nach Hause radeln, sondern auch  2 Kinder, an deren Rädern geringfügige Mängel festgestellt worden waren wie zum Beispiel fehlende Klingel oder Reflektoren.

An 69 Fahrrädern war allerdings vor Ort nicht an eine Reparatur zu denken. Entweder fehlten Beleuchtungseinrichtungen oder sie waren nicht mehr in Gang zu setzen. Neun andere Radler durften nicht mehr weiterfahren, weil ihre Bremsen nicht funktionierten. Ein Fahrrad wies einen so stark beschädigten Lenkkopf auf, dass auch hier vorsorglich die Weiterfahrt untersagt wurde.


Präventionsaktion Licht

Neben unseren Kontrollen luden wir die Kinder der Jahrgangsstufe 5 zu einer Präventionsaktion ein, mit der wir sie altersgerecht für Problemstellungen in der dunklen Jahreszeit sensibilisieren und ihnen günstige Verhaltensweisen im Straßenverkehr nahebringen.

Die Aktion geht zurück auf eine Netzwerkarbeit zwischen Schulen, der Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Städte (AGFS), dem Stadtplanungsamt und der Bonner Polizei.

Diesmal konnten wir dafür 523 Kinder und 23 Lehrkräfte gewinnen.