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Ein Bild des Bonner Weihnachtsmarktes aus der Luft. Zu sehen ist das Postamt mit den Buden des Weihnachtsmarktes davor.
Bonner Weihnachtsmarkt 2022
Bonner Polizei sorgt mit Fußstreifen und Mobiler Wache auf dem Weihnachtsmarkt für Sicherheit - Vorsicht vor Taschendieben!
Auch zur 53. Ausgabe des Bonner Weihnachtsmarktes wird die Bonner Polizei an allen Markttagen vom 18. November bis zum 23. Dezember 2022 für Sicherheit sorgen. Auf dem weitläufigen Weihnachtsmarktgelände und in der Bonner Innenstadt sind zivile und uniformierte Streifen unterwegs, die von der "Wache Weihnachtsmarkt" aus koordiniert werden. Das Polizei-Mobil wird täglich von 12 Uhr bis 20 Uhr wieder seinen traditionellen Standort in Höhe des Hauptportals des Bonner Münsters einnehmen. Neben den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die jederzeit ansprechbar sind, hat der Stadtordnungsdienst wieder seine Anlaufstelle in der Vivatsgasse eingerichtet.

Vorsicht vor Taschendieben!

Erfahrungsgemäß ziehen der Trubel der Vorweihnachtszeit und das Gedränge auf den Weihnachtmärkten auch Trick- und Taschendiebe an. In den engen Gassen, vor den Ständen, an Kassenautomaten, Bushaltestellen und Rolltreppen bieten sich den Dieben viele Tatgelegenheiten und sie haben oftmals leichtes Spiel. 

Mit einfachen Verhaltensregeln können Tatgelegenheiten vermieden werden. So machen Sie den Dieben das Handwerk schwer:

  • Rechnen Sie vor allem in Menschenmengen damit, dass Diebe Sie ablenken wollen, um Sie zu bestehlen. Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von Unbekannten angesprochen werden mit welchem Anliegen auch immer.
  • Tragen Sie Wertsachen und Dokumente nicht in der Handtasche bei sich, sondern verteilen Sie sie in verschlossenen Innentaschen Ihrer Oberbekleidung. Empfehlenswert sind auch Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder Geldgürtel.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche stets verschlossen unter den Arm geklemmt und mit dem Verschluss zum Körper. In Geschäften, Fußgängerzonen oder ähnlich belebten Bereichen sollten Sie auch Rucksäcke immer verschlossen unter dem Arm tragen.
  • Verwahren Sie Wertgegenstände wie Geldbörse, Mobiltelefon und Schlüssel nicht in der Einkaufstasche, dem Einkaufskorb oder Einkaufswagen und legen Sie Ihr Portemonnaie an der Kasse nicht aus der Hand.
  • Lassen Sie Gepäck und Wertsachen nie aus den Augen. Nehmen Sie Geldbörsen, Mobiltelefone, Schlüssel usw. immer aus Kleidungsstücken, die Sie an Garderoben oder über Stuhllehnen hängen. In Restaurants oder Cafés Taschen nicht an die Stuhllehne hängen, sondern auf Ihren Schoss stellen oder auf den Boden, fixiert zwischen Ihren Füßen. Legen Sie ihr Mobiltelefon nicht offen auf den Tisch, sondern behalten Sie es in einer verschlossenen Tasche.
  • Führen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie auch wirklich brauchen.

Polizeipräsident Frank Hoever:

Das Wichtigste beim Thema Sicherheit ist aber, dass sich alle Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes selbst schützen, sensibel und aufmerksam sind. Tragen Sie daher Wertsachen und Dokumente am besten in verschlossenen Innentaschen. Sollten Sie verdächtige Personen beobachten, so scheuen Sie sich nicht, den Beamtinnen und Beamten vor Ort entsprechende Hinweise zu geben. Gemeinsam mit Ihnen freuen wir uns auf eine hoffentlich unbeschwerte und sichere Zeit auf den Weihnachtsmärkten in Bonn und der Region. 

Präventionshinweise zum Schutz vor Taschendiebstahl werden auch in Bussen und Bahnen der Stadtwerke Bonn abgespielt, um die die Bürgerinnen und Bürger vor dem allzu sorglosen Umgang mit ihren Wertsachen zu sensibilisieren.

Auch die "Alarm-Glöckchen" kommen wieder zum Einsatz. Die Glöckchen sind mit einer Befestigungsvorrichtung für Taschen und Handys versehenen. Sollte ein Langfinger versuchen, einen Reißverschluss zu öffnen oder ein Mobiltelefon aus der Tasche zu ziehen, werden die Eigentümer durch das Klingeln der Glöckchen rechtzeitig gewarnt.

Mobile Videobeobachtung

Zum besseren Schutz vor Taschendieben, Trickbetrügern und anderen Straftätern wird die Polizei an stark frequentierten Zugängen des Weihnachtsmarktes und zu besonders tatrelevanten Zeiten wie im vergangenen Jahr ihre Videobeobachtungsanlage einsetzen.

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