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Fahrradaktionstag 2017

Toter Winkel
Fahrradaktionstag 2017
Mit dem zum wiederholten Mal stattfindenden Aktionstag machten Stadt und Polizei am 13. Mai 2017 gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn, verschiedenen Vereinen und anderen Institutionen auf sicherheitsrelevante Aspekte rund um das Fahrradfahren aufmerksam.

Ein Schwerpunkt lag in dem von Auto- und Fahrradfahrenden gleichermaßen gefürchteten "Toten Winkel", der trotz großer Außenspiegel an Lastwagen und Omnibussen besonders beim Abbiegen gefährlich ist.

Plakativ haben wir mit einem auf dem Boden liegenden Dreieck veranschaulicht, wo Fahrradfahrende für den Autolenker – in diesem Fall in einem Linienbus – nicht zu sehen sind.

Fahrradfahrende müssen praktisch an jeder Kreuzung oder Einmündung damit rechnen, dass sie von einem nach rechts abbiegenden Fahrzeugführer übersehen werden. Entsprechend müssen sie ihre Fahrweise anpassen:

  • Machen Sie sich sichtbar. Tragen Sie helle Kleidung. Reflektierende Westen oder Jacken sind dafür bestens geeignet. Achten Sie auf die vorgeschriebenen Reflektoren am Fahrrad und fahren Sie auch bei leichter Dämmerung oder Regen mit Licht.
  • Wollen Sie an einer Kreuzung oder Einmündung  geradeaus weiterfahren, reduzieren Sie ihre Geschwindigkeit und schauen Sie nach hinten. So können Sie vorbeifahrende Fahrzeugführer, die vor Ihnen rechts abbiegen wollen, rechtzeitiger erkennen und abbremsen.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Radwege abgesetzt von der Fahrbahn verlaufen. Die Gefahr, dass Sie übersehen werden, ist dort besonders groß.


Fahrrad-Diebstahl

Jedes Jahr werden in Bonn und der Region mehr als 3.000 Fahrräder gestohlen, Schadenssumme rund zwei Millionen Euro. Räumlicher Schwerpunkt mit mehr als die Hälfte aller gestohlenen Räder ist die Innenstadt von Bonn.

  • Deshalb rät die Polizei zu massiven Bügel- oder Panzerkabelschlössern und dazu, Fahrräder möglichst an feste Gegenstände anzuschließen.

Aber selbst bei den wenigen Rädern, die aufgefunden werden, ist eine Zuordnung zum rechtmäßigen Eigentümer nur selten möglich. Im Schadensfall benötigen Sie die Individualnummer Ihres Rades, denn nur so kann es zweifelsfrei zugeordnet werden.

  • Lassen Sie Ihr Fahrrad deshalb kodieren oder /und nutzen Sie einen Fahrradpass, den es auch als App gibt