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Hand in Hand - Senioren für Senioren

Seniorenberater
Hand in Hand - Senioren für Senioren
Mit einer ehrenamtlichen Seniorensicherheitsberatung verstärkt die Bonner Polizei ihre Präventionsarbeit für Seniorinnen und Senioren. Bislang konnten dafür elf lebenserfahrene Frauen und Männer gewonnen werden.

Die Ehrenamtlichen sind auf ihren Einsatz bestens vorbereitet und haben eine mehrtägige Schulung absolviert, die sie in die Lage versetzt, als Multiplikatoren die Polizei bei ihrer Beratungstätigkeit zu unterstützen. Ein Ziel ist auch, ältere Menschen zu erreichen, die wir mit unserer bisherigen Präventionsarbeit nicht erreicht haben.

Ein Schwerpunkt in den Schulungen lag auf der Darstellung aktueller Lebenssachverhalte und auf den Vorgehensweisen und Tricks der Täter bei Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Aber auch Themen wie Diebstahl in Senioreneinrichtungen und bei Krankenhausaufenthalten, Opferschutz und die sichere Teilnahme am Straßenverkehr spielten bei ihrer "Ausbildung" eine wichtige Rolle.


Seniorenberater kennen Ängste und Sorgen

Unter den Freiwilligen befinden sich Ruheständler aus unterschiedlichen Berufsgruppen, zurzeit noch mehrheitlich ehemalige Polizei- und Bundeswehrbedienstete. Sie kennen die Hemmschwellen und Ängste vieler älterer Menschen aus eigenem Erleben und möchten einen Beitrag leisten, um das Sicherheitsgefühl älterer Menschen zu stärken und sie handlungssicherer machen.

Die engagierten, lebenserfahrenen Beraterinnen und Berater werden von einer fachkundigen Kriminalbeamtin begleitet. Kriminalhauptkommissarin Marita Wichterich vom Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz koordiniert ihre Termine und Einsätze.

Die Seniorensicherheitsberater stehen künftig kostenlos für Vorträge und Beratungen zur Verfügung und können für unterschiedlichste Veranstaltungen angefragt werden, in Einrichtungen, Kirchengemeinden, Vereinen oder auch in der Nachbarschaft.

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