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Enkeltrick: 91-Jähriger um hohen Geldbetrag betrogen - Polizei warnt vor Telefonbetrügern

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Enkeltrick: 91-Jähriger um hohen Geldbetrag betrogen - Polizei warnt vor Telefonbetrügern
Ein 91-Jähriger Mann aus Bornheim wurde bereits am letzten Freitag (06.03.2020) Opfer von Telefonbetrügern.
PLZ
53111
Polizei Bonn

Der Senior war im Begriff am gestrigen Dienstag (10.03.2020) einen hohen Geldbetrag bei einer Bank in Bornheim abzuholen. Die Mitarbeiter der Bank wurden misstrauisch und informierten die Polizei. Es stellte sich heraus, dass der 91-Jährige bereits am 06.03.2020 von Betrügern angerufen wurde, die sich am Telefon als Verwandte ausgegeben hatten. Man gab vor, Geld für einen angeblichen Hauskauf zu benötigen. Der Mann übergab schließlich im Bereich des Kneusgenwegs am selben Tag zwischen 17 und 18 Uhr einen hohen Geldbetrag an eine weibliche Abholerin, die wie folgt beschrieben wird:

   - Ca. 25-35 Jahre, etwa 160 cm groß, leicht korpulent, schwarz 
     gekleidet, trug braune Umhängetasche 

Mögliche Zeugen, denen am Übergabeort am letzten Freitag verdächtige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen sind, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 zu melden.

Für die meisten Telefonbetrüger gilt: Sie sind geschickte Anrufer. Oft sprechen sie ruhig und freundlich, in akzentfreiem Deutsch, sind höflich, seriös - und hartnäckig. Sie zielen auf ältere Personen ab und unter den Opfern sind mehr Frauen als Männer. Da die Ermittlung der Betrüger sehr schwierig ist, setzt die Polizei vor allem auf Prävention. Sprechen Sie mit Bekannten und Familienangehörigen, die zur Zielgruppe der Betrüger gehören, und warnen Sie sie vor den verschiedenen Strategien der Betrüger. Sollten Sie selbst betroffen sein, achten Sie darauf, keine persönlichen Informationen über finanzielle oder familiäre Verhältnisse preizugeben. Lassen Sie nur von der Hausverwaltung angekündigte oder selbst bestellte Handwerker ins Haus. Überprüfen Sie Dienstausweise genau oder vergewissern Sie sich durch eine Abfrage bei der jeweiligen Behörde über die Rechtmäßigkeit des Besuches. Beenden Sie sonderbare Telefonate und verständigen Sie in allen Fällen die Polizei unter 110. Und falls die Betrüger doch erfolgreich waren, schämen Sie sich nicht, sondern melden Sie es der Polizei und reden Sie mit anderen darüber. Nur so kann den Tätern das Handwerk gelegt werden.

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