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Gemeinsame Aktion gegen Taschendiebe im Rheinland: Die Bundespolizei und Fahnder der Polizei Bonn, Köln und des Rhein-Sieg-Kreises kontrollieren Verdächtige

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Gemeinsame Aktion gegen Taschendiebe im Rheinland: Die Bundespolizei und Fahnder der Polizei Bonn, Köln und des Rhein-Sieg-Kreises kontrollieren Verdächtige
Taschendiebe standen am Donnerstag im Fokus eines größer angelegten Polizeieinsatzes in Bonn, Siegburg und Köln. An Bahnhöfen, in Fußgängerzonen und am Flughafen Köln/Bonn waren uniformierte sowie zivile Streifen der Bundespolizei, der Polizei Bonn, Köln und des Rhein-Sieg-Kreises unterwegs.
PLZ
53111
Polizei Bonn

An Bahnhöfen, Treppen und Rolltreppen, in Aufzügen, in Fußgängerzonen und Geschäften, aber auch in S-Bahnen und Zügen hielten die 70 Einsatzkräfte tagsüber Ausschau nach Tatverdächtigen.

Allein die Polizisten der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl der Bundespolizei, die mit rund 40 weiteren Kolleginnen und Kollegen am Kölner Hauptbahnhof, dem Bahnhof Messe/Deutz, am ICE-Bahnhof Siegburg und in Zügen zwischen Bonn und Köln auf Streife waren, überprüften ca. 54 Personen. Gegen drei Verdächtige wurden Platzverweise ausgesprochen.

Am Bonner Bahnhof beobachteten die Bundespolizisten zwei junge Frauen im Alter von 17 und 20 Jahren, die sich in verdächtiger Weise Passanten auf dem Bahnsteig näherten. Bei der Kontrolle in Köln stellte sich heraus, dass sich die 17-Jährige vermutlich illegal in Deutschland aufhält. Nach Abschluss der ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde sie in eine Jugendschutzstelle gebracht.

In Bonn überraschten Zivilfahnder des Einsatztrupps Taschendiebstahl der Kölner Polizei einen 15-jährigen Jungen und seine 17-jährige Begleiterin bei einem Diebstahl in einem Geschäft am Münsterplatz. Die Beiden waren den Beamten zuvor in der Innenstadt aufgefallen. Der Junge und das Mädchen wurden nach der Anzeigenerstattung ihren Eltern übergeben.

Die Zivilfahnder der Bonner Polizei überprüften ebenfalls sechs Verdächtige in der Innenstadt. Unter ihnen auch ein 67-Jähriger. Er hatte den Zivilfahndern Medikamente, die auch als Ersatzdrogen verwendet werden, zum Kauf angeboten. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige erstattet.

Beamte der Kriminalpolizei der Polizei des Rhein-Sieg-Kreis hatten den Bahnhofsbereich der Kreisstadt Siegburg und die Innenstadt im Blick. Auch sie überprüften mehrere Verdächtige und sprachen einen Platzverweis aus.

Der gestrige Einsatzverlauf, die darauf gewonnenen Erkenntnisse und insbesondere die Tatsache, dass mehrere Personen angetroffen wurden, zu denen hinreichende polizeiliche Erkenntnisse wegen der Begehung von Diebstählen vorliegen, sprechen für eine weitere Intensivierung des gemeinsamen polizeilichen Vorgehens gegen Taschendiebe.

 

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