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Bonn-Duisdorf: 33-Jähriger flüchtet in Wohnmobil vor der Polizei

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Bonn-Duisdorf: 33-Jähriger flüchtet in Wohnmobil vor der Polizei
Am Donnerstagmittag (03.01.2019) wurde der Polizei Bonn eine verdächtige Person auf einem Tankstellengelände auf dem Konrad-Adeneuer-Damm in Duisdorf gemeldet.

Ein Mann hatte dort nach Zeugenaussagen Kunden der Tankstelle belästigt und einen verwirrten Eindruck gemacht. Als die eingesetzten Beamten gegen 11:40 Uhr am Einsatzort eintrafen, hatte der Verdächtige bereits ein Wohnmobil bestiegen und fuhr in Richtung Euskirchener Straße (B56) davon. Die Beamten folgten ihm. Der Fahrer, der inzwischen den Konrad-Adenauer-Damm in Richtung Derlestraße befuhr, missachtete in der Folge die polizeilichen Anhaltezeichen sowie mehrere Rotlicht zeigende Ampeln. Wenngleich er die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf seiner Fahrt durch Duisdorf, Medinghoven und Brüser Berg kaum überschritt, rammte der Mann bei seiner Fahrt zwei Streifenwagen. An den Polizeifahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 3000 Euro. Der Mann bog schließlich in die Derlestraße in Richtung Malteser-Krankenhaus ab und befuhr in Schrittgeschwindigkeit einen Fußweg des Derletals. Dort wurde das Wohnmobil von den eingesetzten Streifenwagen festgesetzt und kam zum Stehen. Der Fahrer verließ sein Fahrzeug und wurde durch die verfolgenden Polizeibeamten gestellt und vorläufig festgenommen. Bei der Festnahme verletzte sich der 33-Jährige leicht an der Schulter. Er wurde zur Polizeiwache Duisdorf gebracht. Sowohl ein Atemalkoholvortest als auch ein Drogentest fielen negativ aus.

Der Mann, der der Polizei bislang nicht bekannt war, ist ohne festen Wohnsitz. Ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Der Führerschein des 33-Jährigen wurde sichergestellt. Die Ermittlungen des zuständigen Verkehrskommissariats dauern an.