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Meckenheim/Rheinbach/Remagen: Tatserie geklärt - Mutmaßliche Spielhallenräuber ermittelt

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Meckenheim/Rheinbach/Remagen: Tatserie geklärt - Mutmaßliche Spielhallenräuber ermittelt
Umfangreiche Ermittlungen des auf die Aufklärung von Raubdelikten spezialisierten Kriminalkommissariats 32 der Bonner Polizei führten kürzlich zur Klärung einer Serie von drei Raubstraftaten zum Nachteil von Spielhallen in Meckenheim, Rheinbach und Remagen.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde ein Zusammenhang zwischen den drei Überfällen, insbesondere hinsichtlich der Täterbeschreibungen, festgestellt. Im weiteren Verlauf ergaben sich nun Hinweise auf die Tatbeteiligung eines 21-jährigen Meckenheimers, der sich bis etwa fünf Minuten vor dem ersten Überfall in der betroffenen Spielhalle aufgehalten haben soll. Zuvor stand dieser im Kontakt mit einem 19-jährigen Mann, der nun ebenso in den Fokus der Ermittler geriet wie ein 17-jähriger Bekannter.

Nachdem am 18. September die drei Wohnungen der Tatverdächtigen in Meckenheim durchsucht wurden, zeigte sich einer der Männer geständig, die Überfälle als Trio begangen zu haben. Hintergrund der Taten sollen Drogenschulden gewesen sein, die die Männer bei einem 25-jährigen Mann aus Rheinland-Pfalz sowie einem 20-jährigen Solinger hatten. Der 25-Jährige soll dabei massiven Druck auf das Meckenheimer Trio ausgeübt und diese zu den Raubüberfällen genötigt haben.

Ein zwischenzeitlich in enger Abstimmung mit der Bonner Staatsanwaltschaft für ihn erlassener Haftbefehl wurde am 25.09.2018 durch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) in Düsseldorf vollstreckt. Der Mann befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen gegen die übrigen vier Männer, für die derzeit keine Haftgründe vorliegen, dauern weiter an.