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Zu Gast bei der Verkehrspuppenbühne

Verkehrspuppenbühne
Zu Gast bei der Verkehrspuppenbühne
Praktikantin Lena begleitete die Verkehrspuppenbühne bei einer Aufführung. Hier ihr Bericht.

Bei Rot, da bleibt man stehen – bei Grün, da darf man … "Gehen" rufen die Kinder und leiten Kasper und seinen Hund Struppi sicher über die Straße. Die beiden sind gemeinsam mit ihren Freunden und dem Bösewicht, Herrn Po, in einer Grundschule, um den Erst- und Zweitklässlern spielerisch die ersten Verkehrsregeln beizubringen.

Gespielt und gesprochen wird die Verkehrspuppenbühne von den Polizeibeamten Jochen Haas, Heinrich Seifer, Harald Pamin und Silke Mollberg.

Schon seit über 50 Jahren gehört die vorschulische Verkehrserziehung zu einem Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Im Winterhalbjahr besuchen die Polizisten mit ihrer Puppenbühne die Grundschulen und Kindergärten in Bonn und der Region, immer dabei sind ihre vielen Puppen und der Spaß der Kinder.

Obwohl die Aufführungen der Verkehrspuppenbühne kaum noch zu zählen sind, ist jedes Stück einmalig. Es gibt kein festes Drehbuch, Kasper und seine Freunde orientieren sich an einem roten Faden, drumherum wird viel improvisiert und die Kinder werden mit einbezogen.

So wird beispielsweise aus dem Ortsteil Lannesdorf das "Landes-Dorf", da dort das Ufo von Kaspers außerirdischem Freund Pix besonders gut landen kann. Auch die Reaktionen und Ausrufe der Kinder beeinflussen das Stück. Das Puppenkind Peter wird beinahe von einem Auto überfahren – die Kinder zucken zusammen und schreien. Fortan warnen sie die Spielenden bei Gefahren und fiebern mit, bei der Suche nach dem Bösewicht Hari Po, der immer wieder versucht, Fremde über die Straßen zu locken, trotz roter Ampel oder ohne nach rechts und links zu schauen.

Das Einzige, was in jeder Vorführung gleich ist, sind neben den zurzeit neun Hauptfiguren simple Reime, die sich die Kinder gut merken können und die im Straßenverkehr helfen. Dabei wird der Bordstein in den Stoppstein umgetauft: "Stoppstein – Bremse rein!" Wenn die Straße dann frei ist darf man gehen, aber "beim Gehen noch mal Sehen!" Und zu guter letzt natürlich der Ampelreim, den jedes Kind kennt: "Bei Rot, da bleibt man stehen – bei Grün, da darf man gehen."

Kasper, Struppi und Co. liefern ihren kleinen Zuschauern fesselnde und auch lehrreiche Unterhaltung. Für die Grundschul- und Kindergartenkinder gibt es verschiedene, dem Alter angepasste Stücke. Aber auch neben dieser Verkehrspuppenbühne fördert die Bonner Polizei die frühe Verkehrserziehung.

So werden den Vorschulkindern in ihren Kindergärten Besuche abgestattet, bei denen Kasper und seine Freunde zuhause im Präsidium bleiben. Jochen Haas hat dafür einen anderen Freund dabei, die Puppe Charlie. Charlie spielt ein Quiz mit den Kids. In diesem geht es – natürlich – um das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Später wird sogar noch auf der Straße neben dem Kindergarten geübt. Diese dürfen die Kinder ganz alleine überqueren. Sicherlich haben sie dabei auch die Reime im Kopf.

Sie haben Interesse bekommen? Dann wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer 0228 15-0 an die Verkehrsprävention des Polizeipräsidiums Bonn.

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