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Geografisches Verhalten fremder Täter bei Sexualmorden mit Kind als Opfer

15 km Radius Grevenbroich-Hemmerden
Geografisches Verhalten fremder Täter bei Sexualmorden mit Kind als Opfer
Ein Projekt des Bundeskriminalamtes gibt weitere Hinweise auf das Täterprofil des Mörders von Claudia Ruf

Dank einer vom Bundeskriminalamt durchgeführten Projektarbeit lässt sich ein genaueres Täterprofil erstellen. Die 2004 veröffentlichte Arbeit legt dar, dass oftmals nur eine geringe Distanz zwischen dem Kontaktort mit dem Opfer und einem Bezugspunkt des Täters oder der Täterin liegt. 

Bewertet wurde unter anderem auch speziell das Verhalten bei sexuellen Gewaltdelikten an Kindern. Als Kinder wurden in der Untersuchung Opfer bis zum Alter von einschließlich 12 Jahren angesehen. 

Aus den Ergebnissen lässt sich schließen, dass in 45 % aller untersuchten Fälle die Entfernung zwischen Ankerpunkt und Kontaktort unter 1 km liegt. Der Anteil der Sexualmorde mit einem Kind als Opfer, bei denen Kontaktort und Ankerpunkt unter 15 km liegt, beträgt 87 %. Aufgrund dieser hohen Zahl wird heute davon ausgegangen, dass der Mörder von Claudia Ruf aus ihrem nahen Umkreis stammt bzw. einen starken regionalen Bezug hat.

Die angefügte Karten dienen der Anschauung, aus welchem Bereich der Täter vermutlich stammt. Zentrum ist die Kirche von Hemmerden. 

Den kompletten Bericht „Geografisches Verhalten fremder Täter bei sexuellen Gewaltdelikten“ finden Sie auf den Seiten des Bundeskriminalamtes.

Rechteinhaber und Bereitsteller des Kartenmaterials

Bereitgestellt durch Land NRW (2019), dl-de/by-2-0 Lizentext abrufbar unter www.govdata.de/dl-de/by-2-0.

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