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Telefonbetrüger in Wachtberg aktiv: Falsche Polzisten scheitern an misstrauischen Senioren

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Telefonbetrüger in Wachtberg aktiv: Falsche Polzisten scheitern an misstrauischen Senioren
Sie versuchen es immer wieder: Auch im Laufe des Wochenendes versuchten Telefonbetrüger, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgaben, an die Ersparnisse von Senioren zu gelangen. Allein aus dem Bereich Wachtberg wurden der Bonner Polizei rund ein Dutzend Fälle gemeldet.
PLZ
53343
Polizei Bonn

Allerdings, so der bisherige Erkenntnisstand, hatten die Betrüger keinen Erfolg. Die Angerufen kannten diese kriminelle Masche und ließen sich erst gar nicht auf Gespräche mit dem falschen Polizeibeamten ein, der sich diesmal als Angehöriger der Kriminalpolizei Meckenheim ausgab. Stattdessen informierten sie die Polizei. Die Beamten der Einsatzleitstelle nehmen diese neuerlich Anrufserie dennoch zum Anlass, nochmals vor den "falschen Polizisten" zu warnen.

Diese sind mit diesem Trick sind die Täter seit geraumer Zeit bundesweit aktiv. Sie täuschen unter anderem vor, Polizeibeamte einer örtlichen Polizeidienststelle, Kriminalbeamte des Landeskriminalamtes, des Bundeskriminalamtes oder auch einer Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei zu sein. Die perfide Vorgehensweise wird durch einen technischen Trick unterstützt: Im Display des Telefons der Angerufenen wird die örtliche Vorwahlnummer zusammen mit der 110 eingeblendet oder einer örtlichen Polizeidienststelle. Dies soll die Behauptung untermauern, dass es sich bei den Anrufern um Polizeibeamte handelt. Es sind jedoch keine Polizisten am Telefon, sondern Trickbetrüger. Diese behaupten zum Beispiel, es habe zuletzt vermehrt Einbrüche in der Umgebung gegeben oder dass man bei festgenommenen Dieben einen Zettel mit der Adresse des Angerufenen gefunden habe. Daher müsse man die Bargeld- oder Schmuckbestände überprüfen.

Es gibt aber auch andere Szenarien, die ebenfalls nur ein Ziel haben: Die Betrüger versuchen ihre Opfer auszuspionieren, um an ihr Hab und Gut zu kommen. Danach folgt das Angebot, den Schmuck oder das Bargeld von einem Kriminalbeamten abholen zu lassen. Dieser werde es an einen sicheren Ort bei der Polizei bringen. Durch diese Vorgehensweise, bei der die Opfer in Angst versetzt werden, haben Betrüger schon hohe Summen erbeutet, auch weil sie sofort nachsetzen und ihren Opfern kaum Gelegenheit geben, über das Gespräch nachzudenken.

Auch auf Grund der umfangreichen Medienberichterstattung in den vergangenen Monaten wissen viele Menschen um diese kriminelle Masche der Betrüger und geben den Anrufern keine Chance. So auch in Wachtberg. Die dort Angerufenen ließen sich von den Anrufern nicht täuschen. Sie beendeten frühzeitig die Telefonate und informierten anschließend die Polizei.

Die gibt weitere Verhaltenshinweise zum Schutz vor den Betrügern:

- Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf, rufen Sie Ihre 
     örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an und schildern 
     Sie den Sachverhalt.
   - Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre 
     Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
   - Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Ziehen Sie eine 
     Vertrauensperson hinzu.
   - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte 
     Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, 
     Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
   - Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie 
     sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige 
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