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Erneut weniger Taschendiebstähle auf dem Bonner Weihnachtsmarkt

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Erneut weniger Taschendiebstähle auf dem Bonner Weihnachtsmarkt
Erneut weniger Taschendiebstähle als im Vorjahr registrierte die Bonner Polizei in den vergangenen Wochen auf dem Bonner Weihnachtsmarkt.
PLZ
53227
Polizei Bonn

Im vergangenen Jahr hatte die Kriminalpolizei von der Eröffnung des Marktes bis zur Schließung insgesamt 40 Taschendiebstähle gezählt. Bis zum Marktende am 23.12.2017 kamen die Diebe in 24 Fällen zum Zug.

Von der "Wache Weihnachtsmarkt" am Hauptportal des Bonner Münsters koordinierten die Beamten den Einsatz der Fußstreifen und waren für Hilfe- und Ratsuchende vor Ort. Neben den uniformierten Polizeistreifen waren erneut Zivilfahnder in der Innenstadt unterwegs. Insgesamt 167 Personen wurden von den Beamtinnen und Beamten kontrolliert. Drei Personen, gegen die Haftbefehle vorlagen, wurden festgenommen. Neben Fundsachen (33) und vermissten Kindern (12) beschäftigen die Beamten rund 250 Hilfeersuchen der Bürger. 53 Personen, die der Polizei zum Großteil bereits wegen der Begehung von Taschendiebstählen bekannt waren, wurden Platzverweise erteilt.

So erhielten unter anderem auch zwei mutmaßliche Taschendiebinnen am 12. Dezember Betretungsverbote für die Bonner Innenstadt, nachdem sie eine Fußgängerin an der Treppe zur U-Bahn-Haltestelle Poststraße bestehlen wollten. Zivilfahndern gelang es, die als "Zieher" und "Schatten" agierenden Frauen auf frischer Tat zu überführen (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/3814137). Bereits zum dritten Mal griff die Polizei auf die bekannten "Alarm-Glöckchen" zurück. Mit der gezielten Ansprache von unvorsichtigen Besucherinnen und Besuchern und Verteilung der Glöckchen gelang es, die Präventionstipps zum wirksamen Schutz vor Taschendieben an die Menschen zu vermitteln. Dazu spielten die Stadtwerke auch in diesem Jahr wieder Warnhinweise in den Bonner Bussen und Bahnen ein.

Die Bonner Polizei appelliert weiterhin, die Präventionshinweise auch an den Tagen nach Weihnachten zu beachten, wenn es in den Bussen und Bahnen, Innenstädten und Geschäften noch einmal richtig voll wird. Achten Sie gerade beim Ein- und Aussteigen in öffentliche Verkehrsmittel im dichten Gedränge und während der Fahrt besonders auf ihre Taschen und mitgeführten Wertgegenstände. Allgemein rät die Polizei:

  • Führen Sie an Bargeld, Debit- oder Kreditkarten nur das Notwendigste mit sich.
  • Führen Sie Geldbörsen nur in verschlossenen Innentaschen mit sich.
  • Tragen Sie Hand- oder Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Halten Sie Ihre Handtasche stets geschlossen und lassen diese nie unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie bei einem Menschengedränge und in unübersichtlichen Situationen noch stärker auf Ihre Wertsachen.
  • Gewähren Sie keine Einblicke in ihre Brieftasche, z.B. beim Bezahlen an einer Kasse.
  • Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge vor dem Körper.

Weitere Informationen zu den Tricks der Taschendiebe und den Möglichkeiten, sich vor ihnen zu schützen, erhalten Interessierte unter https://bonn.polizei.nrw/artikel/diese-tricks-sollten-sie-kennen.

Die Flyer "Schlauer gegen Klauer!" liegen außerdem auf allen Polizeiwachen aus.

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